Das Konzept der E-Gitarre

Das Konzept der E-Gitarre unterscheidet sich grundlegend von dem der Konzertgitarre:
  • Es wird überwiegend mit Plektron gespielt, eine völlig andere Anschlagstechnik, als die klassische Zupftechnik.
  • Der E-Gitarrenkurs ist nicht so ausließlich stückgebunden, wie bei klassischer Gitarre.
  • Du musst keine Noten lernen, es gibt alles auf sog. Tabulaturen (spielen nach Zahlen). Du darfst aber natürlich schon, ich biete “vom-Blatt” spielen an. Aber ich lege von Anfang an Wert auf gute Rhythmik und Rhythmik lesen.
  • Es werden die „Werkzeuge der Musik“ vermittelt, das sind Tonleitern, Akkorde, Arpeggien, Harmonielehre und entsprechende Techniken, natürlich auch Songs, Soli, etc.
  • Es wird gezeigt, wie diese „Werkzeuge“ zu erlernen und einzusetzen sind, um selbst Musik schreiben, improvisieren zu können, usw.
    Das hilft auch immens, um andere existierende Musik analysieren und verstehen zu können.

E-Gitarre ist also ein eher „freies“ Instrument, auf dem man lernen kann, die Musik umzusetzen, die man möchte. Man ist nicht an irgendwelche Stilrichtungen oder Vorgaben gebunden. Eine oft falsch verstandene Kleinigkeit: Wer E-Gitarre lernen will, braucht NICHT vorher „normale“ Gitarre lernen, sondern kann direkt damit anfangen.

Weitere Unterschiede: schmalerer Hals, gewölbteres Griffbrett, höhere Bünde, Stahlsaiten